Für die Stadt Rosenheim erstellte accu:rate eine Entfluchtungssimulation für das Eishockeystadion Rosenheim (emilo-Stadion). Altersbedingt müssen die Außentreppen des 1961 erbauten Städtischen Eisstadions saniert werden. Durch den Wegfall dieser Fluchtwege entfallen zur Verfügung stehende Fluchtwegsbreiten, so dass nach VStättV auch die Besucherzahl erheblich reduziert werden müsste. Um zu überprüfen, ob und inwieweit der Wegfall dieser Fluchtwege Auswirkungen auf die Entfluchtungszeiten hat und wie viele Besucher zukünftig zugelassen werden können, führte accu:rate eine Entfluchtungsanalyse durch.

 

„Endlich weiß man, wie viele Leute in welcher Zeit evakuiert werden können und wie groß die zusätzliche Stahltreppe als Fluchtweg deshalb ausgelegt werden muss.“
Michael Hartmann, Leiter der Abteilung Bauunterhalt und Betrieb der Stadt Rosenheim

 

Dabei wurden folgende Fragen untersucht

  • Wie lange dauert die Entfluchtung des Stadions mit geplanter Besucherzahl?
  • Kommt es zu Staus, und wenn ja, wo?
  • Wie lange dauern die Staus an?

Es stellte sich heraus, dass bei der gesetzlich verordneten Reduzierung der Besucherzahl die Fluchtwege auf der Haupteingangsseite bei Weitem nicht ausgelastet sind. Dies lag vor allem daran, dass der Personenfluss bereits in den Sitzbereichen des Stadions stark reduziert wurden.

Mehr Personen müssen nicht immer gleichbedeutend mit einer höheren Entfluchtungszeit sein

Deshalb wurde mit einer höheren Besucherzahl als durch die VStättV vorgegeben simuliert. Durch die höhere Auslastungskapazität des Hauptfluchtwegs konnte eine höhere Belegung des Stadions erreicht werden, ohne dabei die Gesamtentfluchtungsdauer zu erhöhen.

rosenheim-eishockeystadion-screenshot

Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass eine höhere Belegung eines Gebäudes sich nicht unbedingt auf die Entfluchtungszeiten auswirken muss.

 

Bildquelle: accu:rate.

Steckbrief

Kunde: Stadt Rosenheim, Zentrales Gebäudemanagement
Aufgabe: Entfluchtungssimulation
Ergebnis: Kapazitäten ermittelt

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