Planungsbegleitende Simulation Volkstheater Rostock

Steckbrief
Kunde: HASCHER JEHLE Architektur
Aufgabe: Planungsbegleitende Simulation
Ergebnis: Die Nutzung des Gebäudes aus Besuchersicht zu prüfen und bereits in der Planungsphase die späteren betrieblichen Abläufe zu analysieren

Hintergrund

Mit dem Neubau an der Langen Straße erhält das Volkstheater Rostock die Chance, sich als zeitgemäße kulturelle Institution neu zu positionieren und seine Präsenz im Stadtbild deutlich zu stärken. Damit Besucherinnen, Besucher und Mitarbeitende das neue Haus gleichermaßen positiv erleben, sind effiziente Abläufe im täglichen Betrieb entscheidend, insbesondere kurze Wege, klare Orientierung und möglichst geringe Wartezeiten.
„Die Simulation hat uns wertvolle Einblicke in die Besucherführung und Engstellen im Gebäude geliefert. So konnten wir die Anordnung von Garderoben, Toiletten und Cateringbereichen noch mal verbessern und einen reibungslosen Ablauf im Theater sicherstellen.“ - Kristin Schulz (Dipl. Ing), HASCHER JEHLE Architektur

Ziel der Simulation

Ziel der Simulation war es, die Nutzung des Gebäudes aus Besuchersicht zu prüfen und bereits in der Planungsphase die späteren betrieblichen Abläufe zu analysieren.

Unsere Vorgehensweise

  • Erstellung eines Simulationsmodells für die typischen Besucherbewegungen im Theater.
  • Untersuchung von Einlass, Pausenabläufen und Auslass, mit Fokus auf Garderoben, Toiletten und Catering-Stationen.
  • Analyse von Kapazitäten und Prozessdauern: Identifikation von Verweildauern in einzelnen Bereichen, Platzbedarf von Wartebereichen und -schlangen sowie Ermittlung der Hotspots im Gebäude.

Ergebnisse

Die Simulation lieferte fundierte Einblicke in die Abläufe im neuen Volkstheater. Engpässe und kritische Bereiche konnten frühzeitig erkannt und bewertet werden. Das Feedback, das wir an die Architekten zurückgegeben haben, wurde in die Planung eingearbeitet, um mögliche Verbesserungen zu testen. Auf Basis der Ergebnisse lassen sich die Anordnung von Garderoben, Toiletten und Catering-Bereichen sowie die Besucherführung optimieren, um einen komfortablen und effizienten Ablauf für Besucher und Mitarbeiter sicherzustellen.
Abb. 1: Simulation der verschiedenen Ebenen bei Auslass
Architekturvisualisierung auf dieser Seite: © Hascher Jehle Architektur & Loomn
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