Planungsbegleitende Simulation Konzerthaus München

Steckbrief
Kunde: Staatliches Bauamt München
Aufgabe: Planungsbegleitende Simulation
Ergebnis: Engstellen und Kapazitätsgrenzen konnten frühzeitig identifiziert werden, sodass Optimierungsvorschläge abgeleitet und den Architekten sowie Planern zurückgespielt werden konnten

Hintergrund

Im Münchner Werksviertel wurde ein neues Konzerthaus geplant, das unter anderem das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks beheima-ten sollte. Mit rund 2.400 Plätzen in zwei Konzertsälen sowie Flächen für Hochschule und Musikvermittlung soll ein Gebäude mit unterschiedlichen Nutzungen und hohem Besucheraufkommen entstehen. Zur Unterstützung der Entwurfsplanung wurden die Besucherströme im Gebäude mittels einer Personenstromsimulation untersucht.

Ziel der Simulation

Ziel war es, die Entwurfsplanung auf die Nutzung durch Besucher zu prü-fen. Untersucht wurde, ob Besucher das Konzerthaus komfortabel nutzen können und alle Serviceeinrichtungen beim Einlass, Auslass und während der Pausen reibungslos funktionieren.

Unsere Vorgehensweise

  • Modellieren der Besucherwege auf 10 besucherzugänglichen Ebenen für Einlass, Pause, Auslass.
  • Einbindung von Serviceeinrichtungen, z.B. Ticketkontrolle, Kasse, Garderoben, Toiletten, Cafés.
  • Analyse der vertikalen Verteilung über Aufzüge und Treppen, um Kapazitäten zu prüfen und sicherzustellen, dass Besucher pünktlich ihre Plätze erreichen.

Ergebnisse

Die Simulation lieferte detaillierte Einblicke in die Abläufe im Gebäude. Engstellen und Kapazitätsgrenzen konnten frühzeitig identifiziert werden, sodass Optimierungsvorschläge abgeleitet und den Architekten sowie Planern zurückgespielt werden konnten. Dadurch entstand Planungssicherheit, und zugleich lieferte die Analyse wertvolle Einblicke in die spätere Nutzung des Konzerthauses, um sicherzustellen, dass es den Anforderungen gerecht wird. Konkret konnten Verbesserungen im Foyer und bei der Ticketkontrolle ermittelt, die Aufzugstaktung und Treppenbreiten angepasst, Warteschlangen an Garderoben, Toiletten und im Café reduziert sowie der Ablauf beim Auslass geprüft werden.

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