Besucherstromanalyse Heinrich-Hertz-Turm Hamburg

Steckbrief
Kunde: OMR
Aufgabe: Besucherstromanalyse
Ergebnis: Bestimmung der maximalen stündlichen Besucherzahl sowie Prüfung von Kapazitätsgrenzen und Wartezeiten im kombinierten Betrieb.
Aufgabe: Besucherstromanalyse
Ergebnis: Bestimmung der maximalen stündlichen Besucherzahl sowie Prüfung von Kapazitätsgrenzen und Wartezeiten im kombinierten Betrieb.
Hintergrund
Der Heinrich-Hertz-Turm ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Hamburgs und soll nach langjähriger Schließung wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Im Zuge der Revitalisierung entstehen neben der Aussichtsplattform auch eine Eventlocation sowie ein neues Eingangsgebäude. Die Planung des denkmalgeschützten Sonderbauwerks stellt besondere Anforderungen an die Besucherführung und die Kapazitäten der vertikalen Erschließung. accu:rate unterstützte die Planung mit einer dynamischen Besucherstromsimulation, um die betrieblichen Abläufe im zukünftigen Regel- und Eventbetrieb zu analysieren.

„Die Simulation hat gezeigt, dass die Aufzüge die Besucher zuverlässig auf die Fläche bringen und die maximale Besucherzahl realistisch ist. So konnten wir prüfen, ob der spätere Betrieb funktioniert und wirtschaftlich rentabel ist.“ – Eike Dehning, OMR
Ziel der Simulation
Ziel war es, die maximal mögliche Besucherzahl pro Stunde für einen reibungslosen Betrieb zu bestimmen sowie die Einhaltung zulässiger Personenzahlen und akzeptabler Wartezeiten im Zusammenspiel von Aussichtsplattform- und Eventbetrieb zu prüfen.
Unsere Vorgehensweise
- Erstellung eines Simulationsmodells basierend auf Grundannahmen zu Besucherzahlen, Ankunftszeiten und Laufwegen.
- Iterative Simulation zur Ermittlung der optimalen Besucherzahl mit geringen Wartezeiten an den Aufzügen.
- Analyse von Wartezeiten, Aufenthaltsdauer und der Anzahl gleich-zeitig anwesender Besucher.
Ergebnisse
Auf Basis der Simulation konnten realistische Auslastungsszenarien für die Peak-Zeit bewertet und die Einhaltung der mit dem Auftraggeber abgestimmten Wartezeiten überprüft werden. Durch die Analyse der Aufenthaltsdauern in den Wartebereichen ließ sich eine geeignete Besucherzahl sowie deren zeitliche Verteilung identifizieren. Diese Werte dienten als Grundlage für die Ausgestaltung eines zeitbasierten Ticketverkaufs.
Für den parallelen Eventbetrieb konnte festgelegt werden, ab welcher Auslastung die Besucherzahl für die Aussichtsplattform reduziert werden muss, um akzeptable Wartezeiten beim Zugang und Verlassen der Plattform einzuhalten.

Abbildung: Laufwege Eingangsbereich und Aussichtsplattform
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