5 Jahre ist die Gründung der damaligen accu:rate GbR her.

Hinter uns liegen spannende Phasen und tolle Projekte - aber wie war das genau? Wie ist es eigentlich eine eigene Firma zu haben?  Um das zu erfahren fragen wir diejenigen, die von Anfang an dabei waren: Unsere Gründer Florian Sesser und Dr. Angelika Kneidl...

 

Ein Rückblick: Die letzten 5 Jahre

Was macht dich besonders stolz, wenn du auf die letzten 5 Jahre zurückblickst?

Angelika: Es wird häufig unterschätzt, wie viel Arbeit dahinter steckt, eine Idee erfolgreich umzusetzen. Dass es nicht nur bei der Idee von accu:rate geblieben ist, sondern dass wir es geschafft haben, diese Idee in eine Firma umzusetzen, macht mich stolz.

Florian: Was mich nach den fünf Jahren stolz macht, ist, dass inzwischen viele Leute mit einer Anfrage zu uns kommen und sagen: „Bei dem Thema kommt man an euch gar nicht mehr vorbei! Ich hab zwei, drei Leute gefragt, und alle haben gesagt, ich muss zu accu:rate gehen.“

 

Was war für dich persönlich das spannendste Projekt oder die spannendste Phase und warum?

Florian: Spannende Projekte gab es viele, in den fünf Jahren ist viel passiert. Aus einer technischen Perspektive war das Oktoberfest für mich sehr interessant. Die Wiesn ist das größte Volksfest der Welt - das ist ein guter Test für die Software, im Sinne von „Wenn das funktioniert, klappen auch die meisten anderen Sachen“.

Natürlich hat man andererseits mit einem jungen Geschäft auch mal negative Spannung. Man muss das Geld auf dem Konto zusammen halten. Ich denke das kennt jeder Gründer, das gehört dazu.

Angelika: Ich finde es schwierig in diesem Fall von Superlativen zu sprechen - jede Phase ist für sich einzigartig. Manche waren für sich besonders extrem oder prägend, manche waren besonders schön. Der allererste Auftrag war sicher ein toller Moment. Da haben wir uns gedacht- wow! Da will wirklich jemand mit uns zusammen arbeiten. Das war damals das Projekt von Zweiplan in Malta.

 

Gab es auch Rückschläge oder Tiefpunkte in den letzten 5 Jahren und wie bist du damit umgegangen?

Florian: Ja, das ist ganz normal, da muss man realistisch bleiben. Mein Bruder Stephan sagt: „Wer keine Fehler machen will, darf nichts arbeiten“. Es kommt darauf an, richtig damit umzugehen, wieder aufzustehen und es nicht persönlich zu nehmen.

Angelika: Klar! An den Tiefpunkten wo nichts voran ging, hatten wir immer Glück. Aber den Kopf in den Sand gesteckt habe ich nie, ich bin immer weiter voran geprescht. Dabei hat mir meine positive Einstellung geholfen. Mein Bauchgefühl hat mir gesagt, dass es weiter geht. Die Hoffnung war immer da, das Ende des Tiefpunkts war in Sicht. Man muss nur schauen dass man in der Zeit durchhält.